
Der „Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz in NRW“ ist ein im Jahre 1995 geschaffenes Gremium, in dem mehrere Naturschutz- und Fachverbände sowie Fachbehörden einschließlich dem Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen ihre Aktivitäten für Obstwiesen abstimmen und sich gemeinsam für die Erhaltung von Obstwiesen in NRW einsetzen. Die Geschäftsführung liegt beim Direktor der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen als Landesbeauftragter. Ansprechpartner ist Thomas Vogt.
Als Service für alle Interessenten von Streuobstwiesen wie Privatpersonen, Landwirte, Vereine und Körperschaften Öffentlichen Rechtes wurde eine Liste von Obstbaumschulen in NRW zusammengestellt, die 20-30 Obstsorten als Obsthochstämme kultivieren.
Die Biologischen Stationen Rheinland führen mit verschiedenen Partnern, unter anderem der Landwirtschaftskammer, ein Projekt zur Erhaltung alter Obstkultursorten durch. Diese sollen dokumentiert und vermehrt werden, um ihr genetisches Potenzial für die Züchtung zu sichern. Das Projekt wird durch den Landschaftsverband Rheinland finanziell gefördert. Die Projektleitung liegt bei der Biologischen Station Aachen.
Die Protokolle können per E-Mail angefordert werden.
Die Arbeiten wurden finanziert durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.
Landesinitiative des Landes NRW.